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Wladimir Klitschko ein Jahr nach der Boxkarriere

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Hamburg, 3. August 2018 – Vor genau einem Jahr erklärte Boxlegende Wladimir Klitschko seine Boxlaufbahn für beendet. Fast 100 Tage hatte er sich im Vorfeld Zeit genommen, um seine Entscheidung zu treffen, nicht zu einem Rückkampf gegen Anthony Joshua anzutreten.

Als Amateur und als Profi-Boxer hat Wladimir Klitschko alles erreicht. Doch auch seine Karriere hatte Höhen und Tiefen. In den 27 Jahren seiner erfolgreichen Boxkarriere entstand die Philosophie „Challenge Management“. Dank dieser inneren Haltung, verbunden mit der für ihn zentralen Schlüsselfähigkeit Willenskraft, gleichermaßen basierend auf körperlicher und mentaler Stärke, verlor er auch nach Niederlagen sein Ziel nicht aus den Augen und stieg letztlich als Gewinner aus dem Ring.

Dennoch wusste er schon sehr früh, dass seine erste Karriere als Profi-Boxer endlich ist. Der studierte Sportwissenschaftler legte daher nicht nur 2001 seine Promotion ab, sondern baute bereits parallel zum Boxsport eine Existenz als Unternehmer auf. Denn, das war für ihn zentral, er wollte aktiv und unter seinen Bedingungen den Zeitpunkt seines Karriereendes bestimmen und selbst wählen. Dafür war es für ihn wichtig zu wissen, dass für seine zweite Karriere der Weg bereits geebnet war.

 

Die zweite Karriere

Wladimir Klitschko ist ein Gestalter. Seine Box-Karriere hat er selbst in die Hand genommen, seine Kämpfe selbst vermarktet und Sponsoren selbst ausgewählt. So ist es wenig verwunderlich, dass er auch in seiner zweiten Karriere Dinge erschaffen wollte. Daher kam ein reines Engagement als Investor in Unternehmen für ihn nicht in Frage. Er wollte finanzielle Mittel und sein Wissen bündeln und daraus gemeinsam mit seinem Team Produkte und Ventures aufbauen.

Obwohl auch die zweite Karriere mit Boxen zu tun hat, spielt die Sportart eher eine indirekte Rolle. Vielmehr stehen seine Lebensgeschichte und die innere Haltung im Vordergrund, die sich der ehemalige Profi-Boxer in mehr als einem viertel Jahrhundert in diesem Sport erarbeitet hat. Die Überzeugung, dass Willenskraft die stärkste Kraft im Leben ist und Erkenntnisse, die er aus dem Sport mitnahm, sind ebenfalls starker Bestandteil der Säulen, auf denen seine zweite Karriere ruht.

 

Die Philosophie „Challenge Management“ als Basis für die zweite Karriere

Der Tod seines langjährigen Trainers und Mentors Emanuel Steward kam zu früh, als dass dieser sein einzigartiges Wissen hätte niederschreiben und für die Nachwelt festhalten können. Das wollte Wladimir anders machen. Nur wenige Wochen nach dem Ende seiner Karriere als aktiver Boxer veröffentlichte er seine Bibel, das Sachbuch „Challenge Management – Was Sie als Manager vom Spitzensportler lernen können“. Dort teilt er, flankiert von Experten ganz unterschiedlicher Fachrichtungen, seine Philosophie, erklärt woher sie kommt und wie Manager lernen können Herausforderungen pro-aktiv anzugehen. Das Buch ist mittlerweile in fünf Sprachen erhältlich.

 

Menschen stärken

Der Ausnahmesportler hat sich darüber hinaus das Ziel gesetzt, seine „Learnings“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bereits 2003 gründete er vor diesem Hintergrund gemeinsam mit seinem Bruder Vitali die Klitschko Foundation. Die Stiftung begleitet Jugendliche aus multikulturellen Hintergründen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben und schult ihre Fähigkeiten Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Mehr als 500.000 Kinder haben die Programme der Foundation inzwischen durchlaufen.

Auch Erwachsene können von Wladimir Klitschkos Leben und seiner Haltung lernen. Zu Beginn dieses Jahres startete der dritte Jahrgang des von ihm initiierten Weiterbildungsstudiengangs CAS Change & Innovation Management an der renommierten Universität in St. Gallen. Neben hochrangigen Professoren der Universität, vermittelt der Initiator selbst seine Expertise des Challenge Managements an die Executives. Daneben bereichern erfolgreiche Menschen und Wegbegleiter von Wladimir als Praxisexperten den Studiengang mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen im Umgang mit herausfordernden Situationen. Im Kompetenzzentrum des Instituts für Customer Insights in St. Gallen erforschen zusätzlich Doktoranden das Thema Challenge Management und machen aus der praktischen Philosophie eine wissenschaftliche Theorie.

 

Willenskraft vermitteln

Mit seinem Team bei Klitschko Ventures entwickelte der „Enabler“ Klitschko jüngst die Methode „F.A.C.E. the Challenge“ als Destillat der Philosophie Challenge Management. Die feste Überzeugung, dass Willenskraft eine Fähigkeit ist, die erlernbar ist, lieferte die Basis für die Entwicklung der Methode. Manager und Menschen in herausfordernden Positionen oder Situationen lernen anhand der vier Säulen „Focus“, „Agility“, „Coordination“. „Endurance“ und mit dem Verfahren aus der Dualität von mentaler und körperlicher Stärke diesen Situationen mit mehr Umsetzungsenergie zu begegnen.

 

Zukunft gestalten

Seine Expertise zu teilen und die Erfahrungen weiterzugeben, die ihn als Mensch, als Sportler und als Enabler prägten, waren und sind Wladimir Klitschko ein Anliegen. Zudem suchte er nicht nur als Sportler die Herausforderung – auch seine neuen Projekte halten ihn in Bewegung.

Die Philosophie Challenge Management ist der rote Faden, der die Unternehmen seiner Gruppe durchzieht, die Methode F.A.C.E. the Challenge ist die treibende Kraft hinter seinen aktuellen unternehmerischen Aktivitäten. In den kommenden Monaten werden Klitschko und sein Team die F.A.C.E.-Welt weiterentwickeln. Konkrete Ideen, Kooperationen, Produkte und Angebote sind in Planung.

Mehr Informationen zur Methode F.A.C.E. the Challenge und den aktuellen Angeboten gibt es
hier: www.face-the-challenge.com

 

 

 

Bilder: KLITSCHKO Ventures GmbH

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