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Volkswagen: Schwaches China-Geschäft belastet 

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Volkswagen kassiert seine Jahresprognose für die Fahrzeugauslieferung. Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit, man wolle nur noch an das Auslieferungsniveau von 2014 anknüpfen.
Nach einem Rückgang von 0,5 Prozent traut sich der Volkswagen-Konzern bis zum Jahresende nicht noch mehr zu. Nach dem ersten Quartal und einem starken Verkaufsplus von 1,8 Prozent vermeldete Europas größter Autobauer noch, man wolle die Zahl der Auslieferungen “moderat” steigern. Nachdem jedoch der größte Markt in China seinen rund fünfeinhalb Jahre langen Wachstumskurs nicht halten konnte, wurde die Verkaufsbilanz ins Minus gezogen.
Zwischen April und Ende Juni konnte ein Überschuss von 2,73 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Das Wolfsburger Unternehmen profitierte zudem vom schwachen Euro. Trotz des geringen Absatzes stieg der Verkauf um 9,9 Prozent auf rund 56 Milliarden Euro. Beim Umsatz konnten die Erwartungen der Experten übertroffen werden, der Gewinn enttäuschte jedoch.
Volkswagen beschäftigt mittlerweile fast 600.000 Menschen auf der ganzen Welt. Die Hälfte aller Angestellten arbeiten im Inland. Davon befindet sich jede fünfte Stelle im Land Niedersachsen. Hinter dem US-Unternehmen Wal-Mart und dem asiatischen Konzern Foxconn gehört Volkswagen zu den größten privaten Arbeitgebern der Welt.
Foto: lincolnblues, Flickr

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