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Thyssenkrupp ohne langfristige Strategie

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Deutschlands Stahl- und Aufzugsriese Thyssenkrupp steht vor einem radikalen Umbruch. Teile des Unternehmens erwirtschaften negative Ergebnisse und auch im Allgemeinen gehen die Zahlen stark bis sehr stark zurück. Zusätzlich dreht sich das Personalkarussell an der Spitze des Unternehmens und die knapp 160.000 Mitarbeiter sind mehr als verunsichert. Denn es ist weiterhin ungewiss in welche Richtung es langfristig bei dem Konzern weitergehen soll und keiner will sich so richtig zu einer langfristigen Strategie bekennen.

Oberste Priorität hat die Senkung der Verbindlichkeiten, sowie die Sicherung der Mitarbeiterpensionen. Dafür benötigt der Konzern Kapital, welches womöglich durch die Abspaltung der profitabelsten Aufzugssparte erzielt werden soll. Doch damit nicht genug, denn über die Jahre entwickelte sich der einstige Branchenprimus zum klassischen Mitläufer.  Wie viele deutsche Unternehmen hat auch Thyssenkrupp geschlafen und somit ist die Konkurrenz auf und davon. Nur frisches Kapital, kann da etwas bewirken. Vom Verkauf der Aufzugssparte, über Hütten und Handel, bis zu einem Zusammenschluss mit einem Mitstreiter, Thyssenkrupp kämpft ums langfristige Überleben.

Bildquelle: depositphotos.com/Lukassek

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