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Tesla: Todgeglaubte leben länger

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Vor nicht mal einem halben Jahr lag die Tesla Aktie bei ca. 160,00 Euro. Da wurde der Konzern um Elon Musk von vielen Wirtschaftsanalytikern abgeschrieben. Große Automobilhersteller und Technologiekonzerne erwägten sogar eine Übernahme. Doch Elon Musk wäre nicht Elon Musk, wenn der Visionär nicht ein Ass im Ärmel hätte. Mitten im Handelskrieg zwischen den USA und China, errichtet Musk in Rekordzeit eine gigantische Fabrik auf chinesischem Boden und es ist noch lange nicht Schluss. Am 14.11.2019 verkündete Musk in alter Steve Jobs Manier, dass Berlin den Zuschlag für eine Gigafactory von dem Elektro-Automobilhersteller Tesla erhalten habe. Auf der Bühne der Preisverleihung des goldenen Lenkrads in Berlin, erwähnte Musk, dass er noch eine Ankündigung machen möchte und hofft, dass diese gut ankommt. Damit ist die Demütigung für die nur mit Mühe vorankommende Entwicklung in der deutschen Elektro-Automobilbranche perfekt. Der Mann aus Übersee sticht mitten ins Herz der Automobilnation Deutschland.

In Grünheide soll auf einem 300 Hektar Grundstück in Rekordzeit die Gigafactory entstehen. Der erste Spatenstich soll bereits im Frühjahr 2020 erfolgen. Ungeachtet der größten Hürde in der Bundesrepublik Deutschland – dem Genehmigungsverfahren, plant Musk dieses Projekt mit etwas mehr als einem Jahr ein. Denn 2021 sollen die ersten Tesla Y-Modelle vom Band rollen. Gelingt diese Vorhaben, möchte Tesla eine weitere Factory in der Lausitz errichten.

 

Bildquelle: depositphotos.com/ifeelstock

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