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Sie tut es: Hillary Clinton for President

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Hillary Rodham Clinton wird bei der nächsten US-Wahl kandidieren und will damit in die Fußstapfen von Barack Obama treten. Das bestätigte Clintons Berater John Podesta am Sonntagabend. Wenn sie Erfolg haben wird und die Wahl gewinnt, wäre Hillary Clinton die erste Frau im Präsidentenamt. Die frühere Außenministerin kommentierte ihre Entscheidung in einem Video auf ihrer Homepage mit folgenden Worten: „Der durchschnittliche Amerikaner braucht einen Vorkämpfer. Ich will dieser Vorkämpfer sein.“

Vor acht Jahren hatte die Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton den Vorwahlkampf gegen Barack Obama verloren. Bei diesem entscheiden die Parteimitglieder intern, wer für sie im Kampf um die Präsidentschaft an den Start gehen wird. Barack Obama darf bei der nächsten Wahl jedoch nicht mehr antreten, da er bereits zwei Amtszeiten Präsident war. Die Chancen für sie stehen gut, so gilt Clinton als Favoritin in der demokratischen Partei.

In den kommenden Wochen wird es bereits Vorwahlen in einigen Bundesstaaten der USA geben. Clinton wird dort hinreisen, um mit den Bürgern vor Ort zu sprechen, wie ihr Berater John Podesta mitteilte. Im Vordergrund ihres Wahlprogramms steht vor allem das Thema soziale Gerechtigkeit, für die sie sich einsetzen will. Schon für Mai ist die erste große Wahlkampf-Auftaktveranstaltung geplant. Die Wahl selber findet im November 2016 statt.

Bei den Republikanern stehen als Bewerber bisher der christlich-konservative Senator Ted Cruz sowie der libertär-konservative Senator Rand Paul fest. Zudem sollen Marco Rubio, Sohn kubanischer Einwanderer, sowie Jeb Bush, Bruder des früheren Präsidenten George W. Bush, und die Gouverneure Scott Walker aus Wisconsin, Chris Christie aus New Jersey und Bobby Lindal aus Louisiana zeitnah ihre Präsidentschaftsbewerbung bekannt geben wollen, wie aus Medienberichten hervorgeht.

 

 

 

Bild: Chatham House – Hillary Rodham Clinton, Chatham House Prize 2013 WinnerUploaded by January. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

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