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Öffentliche Hochschulen geben fast doppelt so viel aus wie private

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Jede öffentliche deutsche Hochschule hat im Jahr 2016 durchschnittlich 11.110 Euro pro Studierendem ausgegeben. Private Hochschulen investierten dagegen nur 5880 Euro. Das gab das Statistische Bundesamt am Montag bekannt. Den Unterschied erklärt das Bundesamt damit, dass sich das Fächerangebot von öffentlichen und privaten Hochschulen stark unterscheidet.

So verursache ein Studium der Rechts- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften geringere Kosten, als das der Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften. Und an privaten Hochschulen waren rund 58 Prozent der Studierenden für Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben, an öffentlichen Hochschulen jedoch nur 28 Prozent. Das Bundesamt berücksichtigte in seiner Statistik keine humanmedizinische Ausbildung.

53 Prozent der 20- bis 24-Jährigen haben Abi oder Fachabi

Anlässlich der Bildungsmesse Didacta in Köln nannte das Bundesamt auch Zahlen zu Schulabschlüssen: Mehr als die Hälfte der 20- bis 24-Jährigen konnten im Jahr 2017 das Abitur oder Fachabitur vorweisen (53 Prozent). In dieser Altersgruppe hatten 58 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer einen dieser beiden Abschlüsse. Zum Vergleich: Unter den 60- bis 64-Jährigen besaßen lediglich 26 Prozent eine Fachhochschul- oder Hochschulreife; in dieser Altersklasse waren das mehr Männer (30 Prozent) als Frauen (23 Prozent). Fast ein Drittel der Bundesbürger ab dem Alter von 15 Jahren verfügten über einen der beiden Abschlüsse (32 Prozent). 23 Prozent hatten einen mittleren Abschluss und 30 Prozent einen Hauptschulabschluss als höchsten allgemeinen Schulabschluss.

Bild: Kasto/depositphotos.com

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