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Mit dem Produktionsstopp des 500-Euro-Scheins soll Kriminalität eingedämmt werden

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Produktion wird eingestellt: Am vergangenen Freitag haben die Deutsche Bundesbank und die Oesterreichische Nationalbank zum letzten Mal 500-Euro-Banknoten herausgegeben. Darüber informiert die Europäische Zentralbank. Die anderen Nationalen Zentralbanken des Eurosystem gaben schon seit dem 26. Januar keine 500-Euro-Scheine mehr in den Zahlungsverkehr.

Die Banknoten können nach Angaben der Deutschen Bundesbank jedoch weiter als Zahlungsmittel genutzt werden. In Deutschland und Österreich durften Menschen noch länger mit dem 500-Euro-Schein bezahlen als in den anderen Ländern, weil der Schein dort häufiger genutzt wurde.

Das Internetportal faz.net berichtet, dass der 500-Euro-Schein lediglich einen Anteil von 2,3 Prozent am Geldkreislauf in der Eurozone gehabt habe und beruft sich auf Informationen des Bankenverbands. Der Europäischen Zentralbank zufolge sei die Banknote hauptsächlich von Kriminellen genutzt worden, um illegale Einkünfte zu verschleiern und Geld zu waschen.  Im Umlauf seien noch 500 Millionen 500-Euro-Scheine mit einem Wert in Höhe von 256 Milliarden Euro.

 

Bildquelle: imago images/blickwinkel

 

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