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IPO: Immer mehr Unternehmen wollen noch schnell an die Börse

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Nachdem Siemens den Börsengang seiner Tochter Healthineers auf das erste Quartal vorgezogen hat, will auch der bayerische Arzneimittelhersteller Dermapharm in den kommenden Monaten den Sprung aufs Börsenparkett wagen. Wie das Unternehmen bekannt gab, wolle man die Pläne nun zügig umsetzen. Dermapharm hat sich auf Arzneimittel gegen Hautkrankheiten und Allergien spezialisiert. Der Umsatz lag in 2016 bei 444 Millionen Euro und der operative Gewinn bei 103 Millionen Euro. Bislang ist der Konzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. Der Wert des Unternehmens wird bei einem Börsengang von Experten auf gut eine Milliarde Euro geschätzt.

Derzeit wollen viele Unternehmen die nahezu idealen Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten ausnutzen. Die Börsen laufen ohne größere Unterbrechungen immer weiter nach oben und die Zinsen sind niedrig. Investoren gehen deshalb mehr ins Risiko. Börsengänge sind deshalb leichter umzusetzen und spülen mehr Geld in die Kassen.

Insgesamt rechnen Beobachter in diesem Jahr mit 16 bis 18 Börsengängen in Deutschland. Das gesamte Emissionsvolumen dürfte bei über zehn Milliarden Euro liegen. Das ist der höchste Wert seit vielen Jahren. Zu den größten IPO’s gehören Knorr Bremse, die Vermögensverwaltung der Deutschen Bank DWS und die Siemens Gesundheitssparte Healthineers.

 

Bild: WikiCommons/Pythagomath

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