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In Kryptowährungen investieren: Was Sie wissen müssen

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Befasst man sich mit dem Thema Kryptowährungen, so wird man schnell zu dem Ergebnis kommen, dass es sich hier nicht nur um digitale Währungen handelt, sondern auch um klassische Spekulationsobjekte. Wer mit Bitcoin und Co. Geld verdienen will, dem stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. So kann man „echte“ Coins kaufen und auf eine Wertsteigerung hoffen – man kann sich aber auch für den CFD-Handel entscheiden.

Ganz egal, für welche Variante man sich letztendlich entscheidet – der Kryptomarkt darf nicht unterschätzt werden. Aufgrund der hohen Volatilität ist der Markt der digitalen Währungen schwer einzuschätzen, sodass Gewinne wie auch Verluste jederzeit möglich sind.

 

Contracts for Difference – die Königsdisziplin

Möchte man keine echten Coins einer bestimmten Kryptowährung kaufen, jedoch von der Kursentwicklung profitieren, so kann man Hebelzertifikate auf diverse digitale Währungen erwerben. Der wohl bekannteste Broker, der den CFD-Handel auf Kryptowährungen anbietet, ist eToro. Hier gibt es neben dem Bitcoin auch Ethereum, Cardano, Litecoin, IOTA oder auch Ripple. 

Entscheidet man sich für den CFD-Handel, so geht es darum, den Markt richtig einschätzen zu können. Geht es also demnächst nach oben oder nach unten? Wichtig ist nur, dass man sich von Anfang an bewusst ist, dass es auch Verluste geben kann. Vor allem dann, wenn man sich für den CFD-Handel entscheidet, mag es doch nicht ungefährlich sein, da hier mit entsprechendem Hebel hohe Summen bewegt werden können.

Das heißt, es geht auch um die Absicherung. Bevor man also sein Geld investiert, sollte man sich mit risikoreduzierenden Instrumenten, dazu gehören unter anderem Take Profit wie Stop Loss, befassen.

 

Das Warten auf die Wertsteigerung

Ist man überzeugt, dass der Wert einer bestimmten Kryptowährungen steigen wird, so ist es ratsam, wenn man entsprechende Coins erwirbt und diese im digitalen Portemonnaie dann aufbewahrt. Wird dann das entsprechende Niveau erreicht, so können die erworbenen Coins wieder verkauft werden. Bevor man sich für diese Variante entscheidet, ist es jedoch ratsam, sich im Vorfeld selbst die Frage zu beantworten, zu welchem Preis verkauft werden soll.

Befasst man sich mit der Preisentwicklung des Bitcoin, so wird man relativ schnell erkennen, dass es hier immer wieder Höhenflüge wie gravierende Abstürze gegeben hat. Lag der Bitcoin im Jahr 2017 noch bei 1.000 US Dollar (Januar), so folgte gegen Ende des Jahres (Mitte Dezember) das bis heute nicht mehr erreichte Allzeithoch von fast 20.000 US Dollar. Wer hier rechtzeitig eingestiegen ist, durfte sich über einen attraktiven Gewinn freuen.

Hat man jedoch zu spät investiert, so musste man einen hohen Verlust akzeptieren. Der Bitcoin verlor 2018 rund 80 Prozent seines Werts – Anfang 2019 befand sich die Kryptowährung im Bereich der 3.000 US Dollar. Ein neuerlicher Höhenflug (im Juni lag man bei fast 14.000 US Dollar) endete abermals mit einer heftigen Korrektur: Heute, Stand Anfang Dezember 2019, liegt der Bitcoin bei rund 7.200 US Dollar – es ist also, bezugnehmend auf das Allzeithoch aus dem Jahr 2017, noch genügend Luft nach oben.

 

Der Handel

Man kann natürlich auch mit Kryptowährungen handeln. Aufgrund der Volatilität des Kryptomarkts werden sich hier vor allem Daytrader angesprochen fühlen. Wichtig ist nur, dass man auch hier, wie etwa beim CFD-Handel, immer mit risikoreduzierenden Instrumenten arbeitet. Nur so kann ein hoher Verlust, der immer möglich ist, verhindert werden.

 

Der Blick in die Zukunft

Natürlich geht es auch um die Frage, wie sich der Kurs der Kryptowährungen im kommenden Jahr entwickeln wird. Folgt man den aktuellen Prognosen, so könnte der Bitcoin tatsächlich im Jahr 2020 das Allzeithoch überspringen und die 20.000 US Dollar-Hürde knacken. Vor allem auch deshalb, weil im Mai der Halving-Prozess bevorsteht.

Dass ein immer stärker werdender Bitcoin natürlich positive Auswirkungen auf den gesamten Markt hat, wurde bereits 2017 unter Beweis gestellt. Jedoch gibt es noch ein paar Unsicherheitsfaktoren, die natürlich auch den Kryptomarkt belasten könnten. So beispielsweise Libra. Noch ist unklar, ob die digitale Währung aus dem Hause Facebook, die für 2020 erwartet wird, eine Gefahr für den Bitcoin darstellt oder für einen neuen Höhenflug des gesamten Markts sorgt.

 

 

Bilder: Depositphotos.com/Voyagerix, zhudifeng

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