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Fed: Noch keine Zinswende in den USA

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Wie geht es weiter mit der Geldpolitik der Fed? Die Zeichen stehen auf Erhöhung des Leitzinses. Die Frage ist nur, wann es soweit ist.
Bisher versorgte die Federal Reserve die Wall Street mit billigem Geld. Mittlerweile spürt man den Aufschwung und genau damit könnte die Ära des Niedrigzinses auch bald ein Ende haben. Experten halten September oder Dezember für mögliche Termine. Alles hängt weiterhin von der Erholung der US-Wirtschaft und vor allem des Arbeitsmarkts ab.
Wann Fed-Chefin Janet Yellen die erste Stufe der Zinserhöhung einleiten wird, bleibt zwar offen, jedoch ist klar: Bei einer Erhöhung käme es zu einem riskanten Abkoppelungsmanöver. Die Märkte in Tokio und Frankfurt würden dem Kurs der Fed nicht folgen. Denn Konjunktur und Börsen würden es wohl noch nicht verkraften.
Ein Risiko für die USA: Lässt der starke Dollar bei steigenden Zinsen weiter seine Muskeln spielen, könnten die USA sich selbst internationale Nachteile bei ihrem Exporten bescheren. China, dessen Börsen zuletzt erst abstürzten, müssten wegen drohender Kapitalabflüsse und Wechselkursrisiken um seine Firmen bangen.
Foto: Lincolnblues, Flickr

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