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Diese 5 Irrtümer gehören ins Reich der Kreditfabeln

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Junge Menschen unter 18 Jahre erhalten keinen Kredit und Menschen mit Anspruch auf Sozialleistungen ebenfalls nicht. Diese und weitere Aussagen sind häufig zu hören, wenn es um die Vergabe von Krediten an Privatverbrauchern geht. Es kursieren die verschiedensten Irrtümer und Halbwahrheiten, die Verbraucher bei der Aufnahme eines Kredites verunsichern.

Inzwischen ist die Finanzierung von Wünschen oder notwendigen Anschaffungen mit einem Kredit keine große Sache mehr. Seriöse Kreditgeber schließen pauschal keine potenziellen Kunden aus. Dieser Ratgeber klärt auf und schickt die gängigsten Irrtümer endlich ins Reich der Kreditfabeln.

 

Darlehen nur für Arme

Häufig wird angenommen, dass nur Menschen mit einem geringen Einkommen auf die Aufnahme eines Kredites angewiesen sind. Wer ausreichend Geld verdient und seine Haushaltskasse im Griff hat, ist nicht in der Zwangslage, einen Kredit zu gebrauchen.

Die Praxis sieht anders aus. Deutsche Bundesbürger sind ein vertrauenswürdiges Volk, das seine Kredite mit hoher Wahrscheinlichkeit und fristgerecht zurückbezahlt. Fast 98 % aller Kredite werden jedes Jahr problemlos beglichen. Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch das Einkommen des Haushalts ist. Die hohe Quote ist zudem ein Beleg für die herausragende Zahlungsmoral. Auch wird damit widerlegt, dass nur Menschen einen Kredit aufnehmen, die unfähig sind, solide zu haushalten.

Die Zahl der Kreditverträge ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Zahlungsmoral blieb konstant hoch. Immer mehr Menschen interessieren sich für ein Darlehen. Besonders beliebt sind sogenannte Minikredite wie sie Cashper anbietet. Dabei handelt es sich um Darlehen mit einer Maximalhöhe von 1.500 € und kurzen Laufzeiten.

 

Mit Schufa kein Kredit

Ein weit verbreiteter Irrtum ist es, dass Kreditangebote ohne Schufa unseriös sind. Vertrauenswürdige Kredite werden nur an Kreditnehmer vergeben, die einen positiven Schufa-Score haben.

Ein negativer Schufa-Eintrag ist längst nicht mehr ein Ausschlusskriterium. Eine Reihe von seriösen Kreditanbietern vergibt Darlehen auch bei einer negativen Schufa-Score. Was sich ändert, sind die Konditionen. Je schlechter die Bonität ist, umso schlechter sind auch die Konditionen. Doch auch mit einem Schufa-Eintrag ist der Traum vom Kredit nicht gleich ausgeträumt.

 

Kein Mindestalter

Damit über einen Kreditantrag endgültig entschieden werden kann, sind die persönlichen Daten des Kreditnehmers anzugeben. Irrtümlicherweise wird angenommen, dass junge Menschen keinen Kredit bekommen.

Generell erhalten nur Menschen einen Kredit, die mindestens 18 Jahre alt sind. Ab dieser Altersgrenze sind Personen in Deutschland in der Lage, einen rechtswirksamen Vertrag einzugehen. Jedoch können auch jüngere Menschen ein Darlehen beantragen. Wer unter 18 Jahre alt ist, benötigt dafür lediglich die Unterschrift seiner Eltern oder eines Vormundes unter den Kreditvertrag.

 

Kredite von der Bank

Lange Zeit hatten Geldhäuser ein faktisches Monopol auf Kredite. Wer auf ein Darlehen angewiesen war, hat dies bei einem Kreditinstitut beantragt. Es ist ein Irrtum, dass sich daran bis heute nichts geändert hat.

Die Hausbank ist nicht notwendigerweise die erste Adresse, wenn es um einen Kredit geht. Online Banken und private Kreditgeber im Internet haben die Branche verändert. Sie können häufig deutlich günstigere Kredite mit lukrativen Konditionen anbieten. Das ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass sie keine Filialen betreiben und für ihr Online-Angebot geringere Fixkosten haben.

 

 

Bild: Depositphotos.com/bashta

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