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Bundesregierung plant mehr Meeresforschung

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Öl, Gas und Windenergie – die Ressourcen der Meere gewinnen mehr Bedeutung. Darum stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am Donnerstag den neuen Förderschwerpunkt „MARITIME.value“ vor, der zum maritimen Forschungsprogramm mit vier Schwerpunkten gehört.

Norbert Brackmann, Projektkoordinator der Bundesregierung, betont in einer Mitteilung des Ministeriums: „Gerade die Tiefsee zählt mit ihren unwirtschaftlichen Umgebungsbedingungen zu den großen Herausforderungen. Die Fortschritte bei robotischen Fähigkeiten, Navigation, Energieträgern, künstlicher Intelligenz und Kommunikation werden dazu beitragen, Türen zu ganz neuen Märkten zu öffnen, die der meerestechnischen Branche bisher verschlossen blieben.“ Dazu würden robuste, autonome, intelligente, umweltfreundliche und bezahlbare Systeme gebraucht. Darin lägen die großen Chancen, die die Bundesregierung mithilfe des neuen Forschungsschwerpunkts nutzen will. Darüber hinaus gehe es darum, neue Wartungs- und Überwachungskonzepte für Infrastrukturen auf der See umzusetzen; zum Beispiel für Windparks.

Die Bundesregierung stellt dafür nach Angaben des Ministeriums in den nächsten vier Jahren 215 Millionen Euro bereit. Diese Ziele verfolgt sie: eine stärkere Nutzung von Elektroschiffen, geringerer Ausstoß von Luftschadstoffen und Treibhausgasen, Smarte Systeme, Proszessdigitalisierung, größere maritime Sicherheit und umweltfreundliche Nutzung der Meeresressourcen.

Bild: ssuaphoto/depositphotos.com

 

 

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