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Bayer-Spende unterstützt Früherkennung von Prostatakrebs

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Prostatakrebs bei Männern zu erkennen, wird für die Ärzte der Klinik für Urologie am Klinikum Leverkusen nun leichter. Der Grund: Die Bayer AG hat nach eigenen Angaben mit einer Spende in Höhe von 250.000 Euro dabei geholfen, dass die Klinik ein hochmodernes 3D-Ultraschallgerät für die MRT-Fusionsbiopsie kaufen konnte. Seit Donnerstag setzt die Klinik das Gerät ein. Klinikdirektor Jürgen Zumbé (Bild oben, links) erläuterte Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, die Funktion des Ultraschallgeräts.

Die MRT-Fusionsbiopsie der Prostata ist Bayer zufolge die zuverlässigste Methode zur Früherkennung von Prostatakrebs. Das Verfahren greift auf die Vorteile des multiparametrischen MRT des Radiologen und des 3D-Ultraschalls des Urologen zurück. Als Erstes werten Ärzte die hochauflösenden Bilder des MRT aus, die auffällige Bereiche der Prostata abbilden. Wenn es auffällige Bereiche gibt, entnehmen Ärzte aus ihnen ultraschallgesteuert Gewebeproben, um den Krebs endgültig zu diagnostizieren. Der Vorteil: Der Krebs bleibt seltener unentdeckt und viele unnötige Gewebeproben werden vermieden.

Prostatakrebs sei in der westlichen Welt eine der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen bei Männern, informiert der Bayer-Konzern. In Deutschland erkrankten pro Jahr etwa 65.000 Männer an einem Prostatakarzinom. Da der Tumor im frühen, heilbaren Stadium keine Beschwerden verursache, werde er meist erst bei der Vorsorgeuntersuchung beim Urologen entdeckt.

 

Bildquelle: Bayer AG

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