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Altmaier will weitere Auszubildende aus Vietnam gewinnen

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Die Beziehung der Länder soll intensiver werden: Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Vietnams Außenminister Pham Binh Minh haben am Mittwoch über das geplante EU-Vietnam-Freihandelsabkommen gesprochen.

Altmaier sagte, er unterstütze eine schnelle Unterzeichnung des Abkommens. „Vietnam ist für Deutschland ein zentraler Wirtschaftspartner in der ASEAN-Region. Deutsche Unternehmen sind teilweise seit vielen Jahren in Vietnam aktiv. Sie tragen zur Modernisierung der Wirtschaft bei und schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze“, betonte er. Darum werde er in diesem Jahr mit einer Wirtschaftsdelegation zu politischen Gesprächen nach Hanoi und Ho Chi Minh Stadt reisen.

Projekt soll Fachkräftemangel in der Pflegebranche lindern

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat nach eigenen Angaben im Jahr 2013 das Modellprojekt „Ausbildung junger Menschen aus Vietnam in Deutschland zu Pflegefachkräften“ auf den Weg gebracht. Das Ziel: dem Fachkräftemangel in der Pflegebranche entgegensteuern. Seitdem sind schon 350 Auszubildende nach Deutschland gekommen. Aufgrund der guten Erfahrungen will das Bundesministerium auch Auszubildende für weitere nichtakademische Berufe der Gesundheitsbranche gewinnen.

Das deutsch-vietnamesische Handelsvolumen summierte sich im vergangenen Jahr auf 13,8 Milliarden Euro – Waren im Wert von 9,7 Milliarden Euro wurden aus dem Vietnam importiert, einen Wert von 4,1 Milliarden Euro hatten die Exporte nach Vietnam.

Bildquelle: 360ber/depositphotos.com

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