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USA: Immobilien-Krise rückt immer näher

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Den USA könnte eine neue Welle von Zwangsversteigerungen und der nächste Immobiliencrash drohen: Über vier Millionen Amerikaner können derzeit ihre Hypothek nicht mehr bedienen und haben Stundungen bei ihren Gläubigern beantragt. Landesweit beträfe das über acht Prozent aller Hypotheken, berichtet ‚marketwatch‘.

Bei Hypotheken, die durch staatliche Programme für weniger solvente Personen gefördert werden, liegt die Quote derzeit sogar bei elf Prozent. Die staatlichen Notprogramme zur Überwindung der neuen Corona-Krise erlauben den Kunden der geförderten Hypotheken eine Stundung von bis zu zwölf Monaten. Die Ökonomen von ‚Oxford Economics‘ halten sogar bis zu 15 Prozent für wahrscheinlich. Zum Vergleich: In der Finanzkrise der 2000er waren es rund zehn Prozent.

Die Hypotheken-Anbieter reagierten bereits und haben ihre Konditionen verschärft. Das bedeutet, dass Konsumenten auch bei einer Erholung ihrer persönlichen Lage es schwer haben werden, eine Immobilie zu erwerben. Der mit Abstand größte Anteil am Wohnungsmarkt in den USA hat das private Wohneigentum.

Die Zahl der gestundeten Hypotheken wächst mittlerweile nicht mehr so stark wie im April. Staatliche Hilfen und das Wiederanlaufen der US-Wirtschaft haben einige Menschen kurzfristig in die Lage versetzt, ihre Raten weiter zu zahlen. ‚Oxford Economics‘ hält jedoch einen Anstieg der Zwangsversteigerungen für unausweichlich. Zu viele Menschen in den USA verdienten vor der Krise ihr Geld mit schlecht bezahlten Dienstleistungen ­ einer Branche, die besonders schwer betroffen ist.

Bildquelle: depositphotos.com/Feverpitch

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