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Zuckerberg unter Druck – Facebook Benutzerdaten für Trumps Präsidentschaftskampagne

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Wie Facebook selbst bestätigte, gelangten Daten von Facebook-Nutzern in die Hände des politischen Datenunternehmens Cambridge Analytica und anschließend in die Präsidentschaftskampagne von Donald Trump. Es wurden persönliche Informationen von bis zu 50 Millionen Nutzern gesammelt und geteilt, ohne deren Zustimmung. Regierungsbeamte in den USA und Europa fordern nun Antworten von Facebook.

Das Unternehmen Cambridge Analytica, das mit Donald Trumps Wahlteam und der Brexit-Kampagne zusammengearbeitet hat, soll Millionen Facebook-Profile von US-Wählern gesammelt haben. Ziel sei es gewesen, eine leistungsfähige Software zur Vorhersage und Beeinflussung von Entscheidungen bei der Wahl zu entwickeln.

Facebook steht bereits seit letztem Jahr in der Kritik, nachdem russische Propaganda und Falschmeldungen als politische Anzeigen auf ihrer Seite auftauchten, die von mehr als 10 Millionen Menschen gesehen wurden. Für das Social-Media-Unternehmen wird es immer schwieriger, die öffentliche Meinung auf ihrer Seite zu behalten.

„Kommunikationstechnologien sind zu einem wesentlichen Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden. Wenn wir jedoch nicht in der Lage sind, unsere Daten zu kontrollieren, kontrollieren uns diese Technologien. Um eine Gefährdung unserer Demokratie auszuschließen, kann es so nicht weitergehen.“ sagte Nuala O’Connor, Präsident und CEO des Zentrums für Demokratie und Technologie in Washington.

 

Bild: Depositphotos/grinvalds

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