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Tinder-Gründer verklagen eigenen Mutterkonzern

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Die Muttergesellschaften von Tinder stehen unter Verdacht, die Dating-App vorsätzlich zu niedrig bewertet und die Führungskräfte dadurch um Aktienoptionen in Milliardenhöhe gebracht zu haben. Mehrere ehemalige leitende Angestellte und drei der Mitgründer verklagen nun die Besitzer der App, Match Group und IAC. Die Klage wurde in New York eingereicht und verlangt Schadensersatz in Höhe von mindestens 2 Milliarden US-Dollar.

Die Kläger behaupten in der Anklage, dass IAC und Match die Angestellten angelogen und um ihr Geld gebracht hätten, auf dass sie vertraglich Anspruch hatten. Die Muttergesellschaften sollen dabei die Bewertung des Unternehmens manipuliert und künstlich niedrig gehalten haben. 2017 wurde Tinder auf 3 Milliarden US-Dollar evaluiert, die gleiche Bewertung seit 2015. Schon damals kamen Fragen auf, wie es zu dieser niedrigen Bewertung kam, trotz der rasanten Zunahme von Umsätzen und zahlenden Kunden. Die Klage beschuldigt die Führungskräfte von Match und IAC, gefälschte Daten an die Banken weitergeleitet zu haben, welche die Kosten überschätzten und das potenzielle Umsatzwachstum unterschätzten.

„Als es an der Zeit war, die Tinder-Mitarbeitern gerecht zu bezahlen, haben die Angeklagten gelogen, gemobbt und ihre vertraglichen Pflichten verletzt, indem sie Milliarden US-Dollar gestohlen haben“, hieß es von dem Anwalt der Kläger in einem Statement.

 

Bild: Mactrunk/depositphotos.com

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