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Google+ stellt Dienste für Nutzer ein

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Google hat in einem Blogpost angekündigt, ihr gescheitertes soziales Netzwerk Google+ für seine Nutzer zu schließen. Außerdem will das Unternehmen seine Datenfreigaberichtlinien überdenken und aktualisieren. Grund dafür war wahrscheinlich die Bekanntgabe eines Datenlecks am Montag. Die privaten Profildaten von mindestens 500.000 Nutzern wurden dabei an hundert externe Entwickler veröffentlicht. Das große Unternehmen geht dabei von einem Fehler in der Software aus, dass diese privaten Informationen Dritten zugänglich gemacht worden.
In der Stellungnahme sagt Google außerdem zu dem Thema, dass es nicht ernst genug sei, um die Öffentlichkeit darüber zu informieren: „Unser Datenschutz– und Datenschutzbüro hat dieses Problem geprüft und dabei die Art der Daten untersucht, ob es Hinweise auf einen Missbrauch gab, wir die betroffenen Benutzer identifizieren können und diese Maßnahmen ergreifen müssen. Das war nicht der Fall.“
Das soziale Netzwerk Google+ wurde als Konkurrent zu Facebook entwickelt, konnte sich bei der breiten Masse aber nie durchsetzen. Nach mehreren Jahren der Spekulationen, kommt es nun zu der Abschaltung der Seite.

 

Bild: afaizal/depositphotos.com

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