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Geplantes Laptop-Verbot im Flieger kostet Wirtschaft Millionen

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Die lange Flugzeit in die USA sinnvoll nutzen, seine Arbeit am Laptop erledigen und sich auf das bevorstehende Meeting vorbereiten…. das könnte schon bald nicht mehr möglich sein. Die US-Regierung plant eine Ausweitung des Laptop-Verbotes in der Kabine für viele Flüge aus Europa.

Jetzt warnt der Geschäftsreiseverband VDR vor den Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft und für die Fluggesellschaften. Der Produktionsverlust belaufe sich demnach auf 160 Millionen Euro, wenn der Laptop nicht mehr genutzt werden könne. Außerdem sei zu erwarten, dass es zu deutlichen Buchungsrückgängen kommen werde. Viele Unternehmen würden sich dann vermutlich andere Wege suchen, um miteinander zu kommunizieren, so der Verband.

Die US-Regierung hatte im März ein Laptop-Verbot für das Handgepäck gegen bestimmte Fluggesellschaften ausgesprochen. Dazu zählen Egypt Air, Qatar Airways, Emirates und Etihad. Betroffen sind Flüge aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika in die USA.

Durch das Laptop-Verbot sollen Terroranschläge verhindert werden. Im vergangenen Jahr hatte sich ein Attentäter bei einem Flug in Somalia mit einem Sprengsatz in einem Laptop in die Luft gesprengt.

 

 

Bild: Depositphotos/halfpoint

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