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EZB setzt Millionen in den Sand mit Anleihen

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Die Europäische Zentralbank EZB hat offenbar einen hohen zweistelligen Millionenbetrag aus Anleihegeschäften in den Sand gesetzt. Wie die EZB bekannt gab, hat sie sich von allen Steinhoff-Anleihen getrennt. Steinhoff steht mit dem Rücken zur Wand und kämpft ums Überleben. Der weltgrößte Möbelkonzern hinter IKEA hat mit Vorwürfen der Bilanzfälschung zu kämpfen. Die Aktie hat im vergangenen Jahr rund 95 Prozent an Wert verloren. Derzeit versucht Steinhoff durch den Verkauf von Unternehmensteilen, den Kopf doch noch aus der Schlinge zu ziehen.

Die EZB hatte die Steinhoff-Anleihe über die finnische Notenbank gekauft. Die Anleihe hatte bei Ausgabe ein Volumen von 800 Millionen Euro. Die EZB darf laut ihren eigenen Regeln höchstens 70 Prozent einer Anleihe aufkaufen. Wie viel Geld sie investiert hat, ist nicht bekannt. Experten gehen aber davon aus, dass die EZB eine Summe im oberen zweistelligen Bereich investiert hat. Mehr als die Hälfte davon könnte sie jetzt verloren haben. Die EZB hat die Anleihe jetzt verkauft, weil sie nicht mehr den Mindestanforderungen entsprochen hatte.

 

Bild: goodstock/depositphotos

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