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Diese Inflationszahlen könnten die Märkte durcheinanderwirbeln

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In England zieht die Inflation immer stärker an und liegt mittlerweile auf dem höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Wie die Statistikbehörde ONS mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im vergangenen Monat um 2,9 Prozent. Und damit kräftiger als von vielen Experten erwartet. Bereits im Juli legte die Inflation um 2,6 Prozent zu. Grund für den schnellen Anstieg ist das britische Pfund, das wegen der Brexit-Entscheidung gegenüber anderen Währungen kräftig abgewertet hat. Dadurch sind Importe deutlich teurer geworden.

Das dürfte die Bank of England beunruhigen. Das offizielle Inflationsziel liegt bei zwei Prozent. Sollte sich der Preisanstieg fortsetzen, dürfte die Bank of England gezwungen sein, die Zinsen anzuheben. Bereits am kommenden Donnerstag könnte der erste Schritt erfolgen. Dann kommt die Notenbank zusammen. An den Finanzmärkten könnten die erste Zinsanhebung und mögliche weitere Schritte dann die Kurse durcheinanderwirbeln.

 

Bild: lofilolo/depositphotos

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