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Die SANUS AG über die Mietpreisbremse: Regulierung Pro & Contra

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Wie viel Regulierung verträgt der Wohnungsmarkt? Wenn es nach der SPD geht, soll die Mietpreisbremse mit straffen Zügeln kommen und Eigentümern die Hände binden. „Bisher hat die Regulierung keinen Mehrwert für Mieter und Mietinteressenten gebracht“, weiß Siegfried Nehls,
 Gründer und Vorstand der SANUS AG. Gerade im Wirkungsbereich des Immobilienunternehmens, der Metropole Berlin, steht die Nachfrage nach adäquatem Wohnraum weit über dem Angebot. Die Mietpreisbremse schafft weder mehr Wohnraum noch reguliert sie den Markt, sind sich die Experten der SANUS AG einig und sehen in einer derartigen politischen Entscheidung eine enorme Bandbreite an Nachteilen.

 

Mietpreisbremse schädigt vor allem Klein- und Privatvermieter

Die Investition in den Wohnungsmarkt wird durch eine strikte Regulierung der Mietpreise unattraktiv. Bauland wird immer teurer, in Berlin gibt es kaum noch freie Bauflächen und das zieht nach sich, 
dass die Baukosten in den letzten Jahrzehnten gestiegen sind. „Wer baut, möchte auch Rendite 
erzielen und in seiner Entscheidung für den Mietpreis frei bleiben.“ Die SANUS AG realisiert seit
 mehr als 20 Jahren hochwertige Sanierungen von Bestandsimmobilien und errichtet Neubauquartiere. Das Unternehmen kennt die Realwirtschaft und ist bestens mit der Ambivalenz aus Angebot und Nachfrage vertraut. „Eine Mietpreisbremse bringt weder Vermietern noch Mietern etwas. Vor allem Klein- und Privatvermieter, die ihre Mieten kaum erhöhen und Wohnraum zu bezahlbaren Preisen anbieten, werden von diesen Regularien beeinträchtigt. „Wenn sich die Vermietung nicht lohnt und der Leerstand von Wohnraum rentabler ist, wird die Wohnungsproblematik in Berlin nicht gelöst, sondern verschärft.“

„Richtig umgesetzt und am Markt orientiert, könnte die Mietpreisbremse etwas bewirken. So wie sie aktuell im Gespräch und in der gesetzlichen Verankerung ist, legt sie Investoren, Eigentümern und Mietern nur Steine in den Weg.“ Die SANUS AG modernisierte und baute bereits Immobilien, als es noch keine Mietpreisbremse gab. „Das Kernproblem zu teurer Mieten lässt sich nicht durch Regularien, sondern nur durch eine neue Überdenkung der Märkte lösen.“

 

Wohnraum schaffen anstatt Bauherren einschränken

Bis zu 50 und mehr Interessenten stehen bei angekündigten Besichtigungen für Berliner Wohnraum Schlange. „Wie soll hier eine Mietpreisbremse helfen?“ Siegfried Nehls von der SANUS AG bringt seine Skepsis zum Ausdruck und weist darauf hin, dass es sinnvolle und praktisch umsetzbare Lösungen gibt. „Durch die Mietpreisbremse werden Bauherren und Investoren demotiviert. Wenn die Baukosten sinken, sinken automatisch die Mieten. Die Politik hat die Ausrichtung ihres Handlungsbedarfs verkannt und greift die Problematik nicht am Kern an. „Eine Vergünstigung von Bauland, die
 Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und eine Vereinfachung der Umsetzung von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen würden die Mietpreisbremse als unnötig erachten lassen.“ Bis zum Jahr
 2030 werden sich die Zahlen an Berliner Mietinteressenten um bis zu 150.000 pro Jahr erhöhen. Wenn 
nicht gebaut wird, so die Experten der SANUS AG, wird der bereits verknappte Wohnraum noch knapper und damit noch begehrter und teurer werden. „Mit der Mietpreisbremse ist also niemandem geholfen.“ Siegfried Nehls von der SANUS AG äußert seine Kritik an dieser Praktik, die weder für Eigentümer 
noch für Mieter etwas bringt.

Fakt ist, dass sich die SANUS AG gegen Wuchermieten ausspricht. „Eine angemessene, dem Standard der Wohnung angepasste Mieterhöhung und die Umlage von Sanierungskosten sollten hingegen nicht so scharf kritisiert und in den kriminellen Bereich geschoben werden.“

„Wir schaffen Wohnraum in Berlin und setzen uns intensiv mit den Wünschen und Ansprüchen potenzieller Eigentümer und Mieter auseinander. Daher kennen wir bei der SANUS AG die Gedanken und Sorgen beider Seiten“, äußert sich Siegfried Nehls. Bisher hat jede neue Repressalie für
 Vermieter dazu geführt, dass vermietbare Wohnungen leer stehen und aus Mangel an Rentabilität gar nicht erst saniert wurden. Das ist keine Lösung für den überhitzten Markt und eine Stadt, in der Wohnraum im großen Stil fehlt.

 

Ein Umdenken in der Politik löst das Problem.

Die SANUS AG kennt die Lösung und ist sich einig, dass die Mietpreisbremse effektlos ist. „Wir von der SANUS AG würden es begrüßen, wenn die Schaffung von Quartieren vereinfacht und der Neubau schneller möglich wird. Die Stadtväter sollten sich mit der Reduzierung des Verwaltungsaufwandes beschäftigen und die Preispolitik bei Bauland überdenken.“ Denn, da sind sich die Planer und Projektierer der SANUS AG einig, bringt eine Vergünstigung von Bauflächen und die schnellere Abwicklung von Bauanträgen Potenzial mit sich. Bauen muss wieder attraktiv werden. Die SANUS AG sieht die Mietpreisbremse als Hindernis.

 

Bild: lenawurm/depositphotos.com

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