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Der unfassbare Bürokratiewahnsinn von Köln

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In einem Kölner Altersheim trafen sich regelmäßig Rentner, um gemeinsam Bingo zu spielen. Jeden Dienstagnachmittag im Festsaal der Riehler-Heimstätten. Jeder Mitspieler musste eine Bingo-Karte kaufen, die zwischen 50 Cent und 1,25 Euro kostete. Wer als Erstes fertig war und die richtigen Zahlen hatte, bekam den Hauptgewinn. Dabei ging es immer um kleinere Preise wie beispielsweise eine Tafel Schokolade. Mit den Einnahmen wurden lediglich die Preise finanziert und keine Gewinnabsichten verfolgt.

Vor Kurzem wurde das Bingo-Spiel von den Behörden aber gestoppt. Weil es sich angeblich um illegales Glücksspiel handele, so die Begründung. Denn für ein Glücksspiel läge keine Genehmigung vor. Die Veranstaltungen könnten deshalb unter den Glücksspielstaatsvertrag fallen.

Mittlerweile hat die Stadt Köln reagiert und dem Seniorenheim eine dreimonatige Genehmigung für die Durchführung von Glücksspielen erteilt. Nach Ablauf der Frist müsse aber die Bezirksregierung Köln eine entsprechende Genehmigung erteilen. Dann könnte das ganze Theater wieder von vorne losgehen.

 

 

Bild: Depositphotos/Lenanichizhenova

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