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Darum schlägt Creditreform Alarm

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Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform warnt vor einer Unternehmenspleitewelle bei steigenden Zinsen. Trotz historisch niedriger Zinsen seien 15 Prozent aller deutschen Unternehmen nicht in der Lage ihre Zinsaufwendungen aus dem Tagesgeschäft zu finanzieren. Heutzutage würden viele Unternehmen nur überleben, weil die Zinskosten so niedrig seien. Sorgen bereitet den Experten die hohe und gefährliche Verschuldung. Im Durchschnitt, inbesondere beim Mittelstand, seien zwei Drittel der Vermögenswerte mit Fremdkapital finanziert.

Gleichzeitig hat Creditreform auch die Zahl der Unternehmenspleiten nach Bundesländern ausgewertet. Demnach ist die Insolvenzquote in Berlin am höchsten. Auf 10.000 Unternehmen kämen 93 Insolvenzen. Dagegen gibt es die wenigsten Pleiten in Baden-Württemberg mit einer Quote von 38 auf 10.000 Unternehmen. Den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden beziffert Creditreform mit fast 27 Milliarden Euro.

 

Bild: pixabay/PublicDomainPictures, Peter-Lomas.

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