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Darum geht die Zinsschere weiter auseinander

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Die amerikanische Notenbank Fed hat erneut an der Zinsschraube gedreht. Am Abend erhöhte sie den Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr um 0,25 Punkte auf jetzt 1,25 bis 1,50 Prozent. Damit setzt die Notenbank ihren Kurs der schrittweisen Normalisierung fort. Für das kommende Jahr stellt die Fed drei weitere Zinserhöhungen in Aussicht. Gleichzeitig warnte Fed-Chefin Janet Yellen aber vor einer anziehenden Inflation. Yellen leitet noch bis Ende Januar die Notenbank. Dann übernimmt der ehemalige Investmentbanker Gerome Powell das Ruder. Von ihm ist kein grundlegender Richtungswechsel zu erwarten.

Mit den Zinsanhebungen geht die Schere zwischen den Zinsen in den USA und Europa weiter auseinander. Die Europäische Zentralbank EZB wird die Zinsen vermutlich bis weit ins nächste Jahr hinein nahe der Nulllinie halten, während die sie in den USA Ende 2018 vermutlich bei 2,5 Prozent liegen werden. Die Leidtragenden dieser Geldpolitik sind die Sparer.

 

Bild: Depositphotos/tanarch

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