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Chinas Tech-Gigant ZTE sieht US-Handelsverbot als Existenzbedrohung

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Der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE erklärte am Freitag, dass die Entscheidung der USA, Sanktionen gegen das Unternehmen zu verhängen, unfair sei und das Überleben des Unternehmens bedroht. Sie fühlen sich verpflichtet, sich mit allen rechtlichen Mitteln dagegen zu wehren.

ZTE hat sich im März 2017 schuldig bekannt, Ausrüstung aus den USA illegal an den Iran und nach Nordkorea zu liefern. Das Unternehmen hatte sich infolgedessen bereit erklärt, bis zu 1,2 Milliarden US-Dollar Strafe zu zahlen. Ein Teil der Vereinbarung erforderte außerdem, dass ZTE gegen die an den Verstößen beteiligten Mitarbeiter vorging. Das US-Handelsministerium teilte nun mit, dass Mitarbeiter von ZTE über die Ermahnungen der Angestellten gelogen und einigen von ihnen volle Prämien zugesprochen haben.

„Es ist inakzeptabel, dass ZTE ungerechtfertigt die Höchststrafe bekommt, noch bevor die Untersuchung abgeschlossen ist“, sagte ZTE in der ersten Pressemitteilung seit der Bekanntgabe des Verbots. „Die Strafe bedroht nicht nur die Existenz von ZTE, sondern schadet auch den Interessen unserer Geschäftspartner, einschließlich einer großen Anzahl von US-Unternehmen“, hieß es weiter.

ZTE-Aktien, die in Hongkong und Shenzhen gehandelt werden, sind seit dem Verbot gesperrt worden. Noch am Montag waren sie rund 19 Milliarden US-Dollar wert.

 

Bild: Depositphotos/wolandmaster.

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