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5 Spiele, die für das Business wichtige Eigenschaften fördern

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Wir spielen, weil wir uns die Zeit vertreiben möchten, um uns kurzweilig zu unterhalten oder um Gesellschaft anderer zu genießen – und natürlich auch, um zu gewinnen.

Selten aber beginnen wir mit dem festen Vorhaben zu spielen, bestimmte Fähigkeiten zu erwerben oder zu verbessern – und dabei wäre das gar nicht so falsch. Gerade im Spiel können wir Eigenschaften trainieren, die uns im täglichen Berufsleben nützlich sein können und die im Business wichtig sind.

 

1. Tetris – Training für’s Hirn

Computerspiele sind mitteile akzeptiert und etabliert, und die Zeiten, in denen man pauschal davon ausging, Gaming sei prinzipiell schädlich, sind Gott sei Dank vorbei. Man ist dazu übergegangen, zu differenzieren – und Interessantes trat dabei zutage. Seit längerem ist bereits bekannt, dass Tetris die synaptischen Verbindungen des Gehirns optimiert. Forscher haben in komplexen biochemischen Prozessen positive Veränderungen der Hirnstruktur nachgewiesen, die durch regelmäßiges Spielen entstehen. Vereinfacht gesagt heißt dies: durch regelmäßige Spielen von Tetris werden Hirnpartien stimuliert, die Urteilsvermögen und Sprache, die Verarbeitung von Informationen und kritisches Denken befördern. Das sind wichtige Grundvoraussetzungen, um im Geschäftsleben bestehen zu können. Ohne die neurobiologischen Voraussetzungen sind alle Bemühungen umsonst, hoch spezialisierte Fachkenntnisse zu erwerben, die in vielen kompetitiven Berufen so gefragt sind.

 

2. Poker – Das Entschlüsseln des Gegners

Poker gilt – im Gegensatz zum Roulette – nicht als reines Glücksspiel. Dem erfolgreichen Pokerspieler wird zugestanden, mit einer Mischung aus Raffinesse, Menschenkenntnis, Abgebrühtheit und Strategie Einfluss auf den Ausgang des Spiels nehmen zu können. Aber welche Eigenschaften kultiviert man beim Poker, die auch für’s Business nützlich sein können? Nun, da wäre zum einen die Fähigkeit, der mentalen Herausforderung und einem Gegner, der eventuell genauso durchtrieben ist wie man selbst, standzuhalten. Konzentration im Zusammenspiel mit mentaler und psychischer Ausdauer sind Grundvoraussetzung – beim Poker und im Beruf. Hinzu kommt, die Fähigkeit, sich mental auf den Gegner einzustellen und bei Bedarf auch flexibel die Strategie zu ändern – wer dies beim Poker beherrscht, beherrscht dies auch in der Geschäftswelt. Hier hilft natürlich eine schnelle Auffassungsgabe – eine wertvolle Eigenschaft in Spiel und im Beruf. Aggressiv, risikofreudig im richtigen Moment und grundsätzlich mutig zu sein, hilft nicht nur dem Pokerspieler, sondern auch dem Business-Men. Mindestens genauso wichtig ist es jedoch auch, gelassen bleiben zu können. Die Nerven zu verlieren hilft weder im Pokerturnier noch bei der geschäftlichen Verhandlung. Also ruhig mal zu den Karten greifen und ganz bewusst diese Fertigkeiten „kultivieren“.

 

3. Scrabble – der Klassiker zum „um die Ecke denken“

Nachlassende Gedächtnisleistung – nicht nur etwas, dass die ganz Alten betrifft. Es beginnt schon recht früh, wir denken, wir stehen mitten im Berufsleben, aber unsere Merkfähigkeit und die Fähigkeit, und auch kleinste Details zu merken, nimmt bereits rapide ab. Volle Aufmerksamkeit ist aber gerade, wenn es ums Geschäft geht, Gold wert. Deshalb der Tipp: spiele Sie doch einfach mal wieder Scrabble. Man trainiert damit die für Konzentration und Aufmerksamkeit so wichtigen neuronalen Netzwerke. Man zieht Buchstaben, die man zu Wörtern „legen“ muss. Hierbei wird sowohl Improvisationsgabe als auch systematisches und taktisches Denken geschult. Gerade in geschäftlichen Entscheidungsprozessen können diese Eigenschaften ungemein hilfreich sein, wenn sie zuvor spielerisch geschult wurden. Außerdem kann Scrabble natürlich den Wortschatz erweitern – und Sprache ist schließlich unser wichtigstes Instrument, wenn es darum geht, den Anderen zu überzeugen.

 

4. Roulette – Beobachtungsgabe und Disziplin

Die Tatsache, dass Roulette vor ca. 300 Jahren nicht als Glücksspiel, sondern als Instrument der Wahrscheinlichkeitsrechnung konzipiert wurde, erklärt seinen Wert für die Schärfung analytischen Denkens. Das Konzept von Roulette besteht darin, zu erraten, auf welche Zahl von 0 bis 36 die Roulette Kugel im Kessel fallen wird. Zwischen Innen- und Außenwetten den Überblick zu wahren und mehrere Jetons gleichzeitig zu setzen erfordert Übung, Konzentration und trainiert die Fähigkeiten, Abstraktes zu visualisieren. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob man im „realen“ Casino oder im Online Casino Roulette spielt – die Regeln fürs Roulette sind stets die gleichen. Bei den weniger riskanten Außenwetten bieten sich beispielsweise einfache Gewinnchancen wie bei der Wette auf gerade/ ungerade (impair/pair), 1-18 (manque) oder 19-36 (passe) oder rot/schwarz (rouge/noir). Hinzu kommen die Möglichkeiten, auf ein Drittel zu setzen: entweder auf Zahlenkolonnen (colonne) mit je 12 oder auf eines der drei Dutzend (douzaine) mit jeweils 12 Zahlen.

Innenwetten bieten größere Gewinnchancen, bergen allerdings auch das damit einhergehende größere Verlustrisiko. Das beginnt beim Einsatz „Plein“, also der Einsatz auf eine einzige Zahl – dies bringt im Falle eines Gewinns das 35-fache. Über Cheval, das Setzen auf zwei benachbarte Zahlen, „Transversale Pleine“, das Setzen auf 3 Zahlen in einer Querreihe oder der Einsatz auf die Zahlenkombination 0,1 und 2 (Les trois premiers) erhöhen zwar die Gewinnwahrscheinlichkeit, aber die die Auszahlungen sinken auch sukzessive. Vier angrenzende Zahlen (Carré), die ersten vier Zahlen 0 bis 3 oder last but not least die Wette auf „Transversale Simple“, bei der der Einsatz auf sechs Zahlen zweier aufeinanderfolgender Querreihen getätigt wird – alles ist möglich.

Spätestens hier wird klar, wie viel Konzentrationsvermögen und Disziplin gefragt sind, um beim Roulette den Überblick zu wahren und letztendlich auch zu erkennen, wann man aufhören sollte. Zu wissen, wann man aufhören muss, kann der Schlüssel zum Erfolg sein – oder zumindest vor allzu dramatischen Fehlentscheidungen und Schnellschüssen bewahren – am Spieltisch und im Business.

 

5. Schach – der Inbegriff intellektueller Komplexität – und des Krieges

Schach ist Krieg. Und auch das taktischste und zugleich auch strategischste aller Spiele, ist nichts für Ungeduldige oder Unkonzentrierte. Mentale Fähigkeiten, die weit über den geschäftlichen Alltag hinausgehen, können beim Schachspiel trainiert werden: Vorausschauendes Handeln, das Erfassen komplexer Vorgänge, Logik, Visualisierung der Gedanken sowie die Notwendigkeit, sich in den Gegner hineinzuversetzen, um seine nächsten Zug zu erahnen – das ist die ganz hohe Schule. Wer das Schachspiel beherrscht, dem wird auch so schnell der Kontrahent im Beruf nichts anhaben können.

All diese Beispiele zeigen uns, wie angenehm es sein Kann, die so erforderlichen „Business Skills“ mit Hilfe von Spielen zu befördern. Einfach mal wieder spielen – ganz ohne Hintergedanken. Und vielleicht gibt bald der Erfolg im Business Recht.

 

Bilder: depositphotos/Nikodash, Pixabay

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